Die Inschriften

Eine schöne Eingangspforte empfängt den Gast des Osnabrücker „Walhalla" und über der Tür weist ein Medaillon auf den Bauherrn des Hauses hin: Gerdt Heindrich Meuschen und seine Ehefrau Susanna Gertraudt von Lengerken.Engel mit beider Familienwappen links und rechts davon tragen ein Spruchband mit der Inschrift„Dominus Providebit"(Der Herr wird Vorsorgen)Die bunten geschnitzten Knaggen darüber zeigen Jesus Christus und die Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Die Köpfe der Stichbalken tragen hübsche Rosetten. Die Querbalken zeigen folgende Inschriften:„In Allen Ruffe GOTT, den AllerHöchsten, an.Daß ER dein Thun gelingen Und nich Fehlen Lasse. SPRACH AM 37.GAP" „Befiehl dem HERRN deine Wege Und Hoffe Auff Ihm,ER wirdß Wohl Machen. Psalm AM 37. VERS" „Mit GOTT dein Sach tuh fangen an , So wirdß ein Guten Forthgang Han"Der oberste Querbalken weist auf die Erbauungszeit des Hauses hin: „Anno Christi 1690". Diese Jahreszahl trägt auch ein Vorsprung der rechten Brandmauer. Im jetzt schlichten Dreieck der Giebelspitze befand sich früher ein pausbäckiger Posaunenengel. Den Dachfirst schmückte eine Weltkugel.Im Zweiten Weltkrieg haben jedoch Brandbomben das Dachgeschoss des Hauses zerstört.Originell ist die Darstellung von dem auf einem Kochkessel hockenden Teufel und seiner Großmutter auf der linken Brandmauer, eine spätere Zutat aus dem Jahre 1931. Vorbild dazu war das Relief an der Südwestecke der nahen Marienkirche - in früherer Zeit ein Muss für jeden wandernden Handwerksburschen, es betrachtet zu haben.

Verehrte Gäste, manches wird sich durch Corona ändern und wir wollen versuchen, das Beste daraus zu machen. Dass wir im Hotel & Restaurantgewerbe sicher sehr schwer getroffen sind, ist bekannt und dennoch wollen wir unser Bestes geben, um Ihren Aufenthalt bei uns besonders schön zu gestalten. Zur Ehrlichkeit gehört jedoch auch zu sagen, dass wir unsere Wirtschaftlichkeit überdenken müssen, um unseren Hotelbetrieb auch künftig erhalten zu können. Ab dem 1. Juli 2020 wird daher das Frühstück nicht mehr als Inklusiv-Leistung im Zimmerpreis enthalten sein. Wir werden, wie inzwischen in der überwiegenden Mehrzahl der Hotels weltweit, das Frühstück künftig mit 15 € p.P berechnen. Natürlich bleibt es Ihnen nach wie vor überlassen, ob Sie dies in Anspruch nehmen möchten. Sollten wir, aufgrund von Corona-Auflagen noch nicht ein Buffet in gewohnt vielfältiger Qualität anbieten können, wird es Preisreduktionen geben.  All diejenigen, die bereits vor dieser Änderung ihr Zimmer inklusive Frühstück gebucht hatten, werden dies selbstverständlich wie gebucht bekommen. Sollten Sie hierzu Fragen haben, sprechen Sie mich gerne an. Für Ihr Verständnis danken wir herzlich, Ihr Andreas Bernard, Geschäftsführer im Juni 2020
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