Der Mühlenweg - Windstärke & Wasserkraft
Länge: 97 km
Verlauf: Wallenhorst mit OT Lechtingen und Rulle-Belm mit OT Icker und Vehrte-Ostercappeln mit OT Venne-Bramsche/Engter-Wallenhorst/Hollage-Wersen-Wallenhorst
Besonderheiten: 9 Wassermühlen, 2 Windmühlen, Flusslandschaft, Wiehen-gebirge und Kulturorte
Wer hat nicht beim Singen des Liedes "Das Wandern ist des Müllers Lust" von einer romantischen Mühle am rauschenden Bach geträumt?
Unser Weg führt an neun Wassermühlen und zwei Windmühlen vorbei, die zum Teil restauriert und funktionsfähig gemacht wurden, zum Teil aber heute ihre Funktion verloren haben.
Aber auch andere interessante Zeugen aus unserer Vergangenheit finden wir an unserem Wege, zum Beispiel: Stein- und Hügelgräber, Kirchen – Alte Alexanderkirche als älteste Kirche im Osnabrücker Land –, Burgen aus dem Mittelalter, Varusschlacht bei Kalkriese und vieles mehr.
Der Weg führt uns durch schattige Wälder, saftige Wiesen und Felder, durch verschiedene Wander- und Erholungsgebiete vom Hase-, Nette- und Dütetal über die Höhen des Wiehengebirges, des Kalkrieser Berges, der Venner Egge und des Gattberges bis zum Venner Moor. Beim Wandern haben Sie nur mittlere Steigungen zu überwinden. Von manchen Höhen hat man einen schönen Weitblick in die norddeutsche Tiefebene.
weitere Infos unter: www.muehlenweg-am-wiehengebirge.de
Der Hünenweg - Steinreiche Kulturlandschaft
Länge: 208 km
Verlauf: Osnabrück - Wallenhorst - Bramsche - Ankum - Berge - Herzlake - Haselünne - Sögel - Surwold – Papenburg (in weiten Teilen identisch mit der Trassenführung des Friesenweges)
Besonderheiten: zahlreiche Megalithgräber, kulturhistorische Bauten, Hügellandschaft, Wälder, Moore und Heide
Wer sich auf den 208 km langen Hünenweg begibt, wird von der abwechs-lungsreichen Landschaft überrascht sein. Von der Friedensstadt Osnabrück führt der Weg über das malerische Nettetal zu den Höhenzügen des Wiehengebirges und den Hügeln des Naturparks im Osnabrücker Land. Entlang dem ursprünglichen Flusstal der Hase gelangt der Wanderer in die Weiten des Emslandes. Ausgedehnte Felder und Wiesen, schaurig-schöne Moore, Heidelandschaften und die waldreichen Erhebungen des Hümmlings prägen diese Region. Dieser Weg führt Sie an einer stattlichen Anzahl architektonischer Meisterleistungen in Form von riesigen, aufeinander gewuchteten Granitfindlingen vorbei. Diese Megalithgräber haben ihre Betrachter schon immer in Erstaunen versetzt. Die Steinkreise im englischen Stonehenge zählen wohl zu den bekanntesten urgeschichtlichen Megalithbauten, die dem Menschen heute noch Rätsel aufgeben. Die jungsteinzeitlichen Großsteingräber in Nordwestdeutschland sind hingegen weniger bekannt. Sie sind seit dem 3. Jahrtausend vor Chr. belegt und gelten als die ältesten erhaltenen Bauwerke dieser Region. Zu bewundern sind aber auch die historischen Bauwerke am Startpunkt, dem Marktplatz in Osnabrücks Innenstadt. Auch das barocke Jagdschloss Clemenswerth unterwegs in Sögel ist eine Augenweide. Das Wanderziel Papenburg ist mit seiner Schiffswerft und dem Bau imposanter Kreuzfahrtschiffe dort heute in aller Welt ein Begriff.
weitere Infos unter: www.huenenweg.de
Der Ahornweg - Herrliche Aussichten
Länge: 100 km
Verlauf: Bad Iburg - Bad Laer - Bad Rothenfelde - Hilter a.T.W. - Melle/Wellingholzhausen - Georgsmarienhütte - Hagen a.T.W.
Besonderheiten: unterschiedlichste Ahornbaumarten, fünf Aussichtstürme, Verlauf durch den Teutoburger Wald
Die Markierung diese Weges, das Ahornblatt, symbolisiert treffend die Wegeführung durch das waldreiche südliche Osnabrücker Land. In Form einer Acht schlängelt sich der Weg im und am Teutoburger Wald. Wenn Sie den Ahornweg erwandern, dann ist Ihnen das Naturerlebnis sicher. Hier, im bergigen Süden des Osnabrücker Landes, schlägt das Herz des UNESCO-Naturparks Terra.vita.
Die kleine Schleife (ca. 40 km) bringt Sie vom Kneippheilbad Bad Iburg, überragt von seinem fürstbischöflichen Schloss, zum gemütlichen Erholungsort Hagen. Von hier aus wandern Sie nach Georgsmarienhütte zum Lammersbrink mit herrlichem Blick vom Varusturm. Auf sagenhafte 331m geht’s auf den Dörenberg hinauf, der höchsten Erhebung des Teutoburger Waldes im Osnabrücker Land.
Die große Schleife (ca. 60 km) führt von Bad Iburg aus zunächst nach Melle-Wellingholzhausen mit hübschem Ortsbild. Eine wunderbare Aussicht bietet sich Ihnen vom Beutling. An seinem Hang hat der „Hase“-Fluss seinen Ursprung. Die Schönheit der Landschaft erreicht einen weiteren Höhepunkt in der „Borgloher Schweiz“ bei Hilter. Tief durchatmen sollten Sie in Bad Rothenfelde, dessen große Gradierwerke für angenehm salzhaltige Luft sorgen. Nicht mehr weit ist es zum Soleheilbad Bad Laer und dann geht es, vorbei an der ehem. Wasserburg Scheventorf, zurück nach Bad Iburg.
Text- und Bildquelle: Osnabrücker Land
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