Kultur und Geschichte

     ...sehenswerte Bauten und Kulturorte auf Schritt und Tritt.

 

Kirchen, Bürgerhäuser und Bauwerke sowie Museen und Kunsthalle oder auch Botanischer Garten und Zoo - Osnabrück ist nicht nur eine Reise wert.

 

Tourist-Information

Tel. 0541-323-2202

Bierstraße 23  -  49074 Osnabrück

Montag - Freitag 09.30-18.00 Uhr

Samstag 10.00-16.00 Uhr

 

ZeitSeeing
(Stadtführungen)

Tel. 0541-323-2152

im Rathaus des Westfälischen Friedens

Montag - Freitag 10.00-17.00 Uhr

Samstag 09.00-16.00 u. Sonntag 10.00-16.00 Uhr

 

Schon jetzt wünschen wir Ihnen viel Spaß
auf Ihrer Erkundungstour durch Osnabrück

 

 Ihr Walhalla Team

 

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Infoblatt "Osnabrück Stadt und Land"

  

 

 

Rathaus des Westfälischen Friedens
- Telefon (+49) 0541-3232152

 

Der Bau des historischen Rathauses im spätgotischen Stil dauerte mehr als ein Vierteljahrhundert und fand seinen Abschluss 1512. Wie auch im benachbarten Münster wurde hier der Westfälische Friede ausgehandelt, der dem 30 jährigen Krieg (1618-1648) ein Ende setzte. 42 Portalgemälde der europäischen Gesandten des Friedenskongresses sowie von den Herrschern jener Zeit zeugen davon: zum Beispiel der französische "Sonnenkönig" Ludwig XIV., der deutsche Kaiser Ferdinand III. und die Königin Christina von Schweden.
 
Die kostbarsten Stücke der Schatzkammer sind der Kaiserpokal, die Nachbildung des Westfälischen Friedensvertrages und die alte Schützenkette. Ein Modell, das die Stadt im Jahre 1633 zeigt, sowie die Dauerausstellung "Zerstörung durch und Aufbau nach dem Zweiten Weltkrieg" sind zu sehen.

 
 

Dom St. Petrus
- Telefon (+49) 0541-318428

 

Seit der Gründung durch Karl den Großen ist der Dom seit mehr als 1225 Jahren geistliches Zentrum des Bistums Osnabrück.
Das heutige architektonische Erscheinungsbild stammt überwiegend aus der Zeit der Spätromanik im 13. Jahrhundert. Im Dom erhalten sind Ausstatt-ungsstücke, die einen Zeitraum von über tausend Jahren umfassen. Besonders erwähnenswert sind das bronzene Taufbecken (1225), in dem seit fast achthundert Jahren getauft wird, das romanische Triumphkreuz und der Kreuzgang.

 
 

St. Marien und Markt
- Telefon (+49) 0541-28393

 

Ein Blick über den Markt lohnt sich. Rathaus des Westfälischen Friedens, Stadtwaage und St. Marien eine der schönsten und größten gotischen Hallenkirchen Norddeutschlands auf der einen, typische Osnabrücker Bürgerhäuser mit ihren Treppengiebeln auf der anderen Seite umranden den historischen Platz. In der ev.-luth. Marktkirche St. Marien begann im Jahr 1543 die Reformation in Osnabrück, sehenswert sind u.a. das Triumphkreuz, der Passionszyklus von Albrecht Dürer (1510) oder der Flügel-Altar (1515). In unmittelbarer Nachbarschaft des Marktplatzes stößt man hier
auf den neuen Bürgerbrunnen, der die wichtigsten Ereignisse der Stadtgeschichte illustriert.

 
 

Altstadt und Steinwerke
 

Das Gebiet zu beiden Seiten der Heger Straße lebt tagsüber von der Vielzahl kunsthandwerklicher Geschäfte und abends von den vielen Kneipengängern. Das Haus Willmann in der Krahnstraße, dass heute die Weinhandlung Fohs beherbergt, das Café Leer sowie das Romantik Hotel Walhalla in der Bierstraße künden stolz als letzte Zeugen von einer Zeit, in der fast die ganze Stadt aus Fachwerk bestand. Das Heger Tor, die bischöfliche Kanzlei sowie einige Geschäftshäuser aus der Zeit des Rokoko und Klassizismus sind bis heute erhalten. Und nicht zu vergessen die Türme und Mauern der Stadtbefestigung. Einzigartig sind die früheren Zufluchts- und Wohnhäuser, die so genannten Steinwerke in der Bierstraße und Dielinger Straße. Die Zeugnisse aus dem 13. Jahrhundert mit ihren hochgezogenen Zugängen und den kleinen Fenstern waren dauerhaft bewohnte Lagergebäude.

 
 

Barockschloss
 

Das ehemals fürstbischöfliche Schloss - eines der frühesten Barockschlösser in Deutschland - wurde von Ernst August I und seiner Gemahlin Sophie von der Pfalz errichtet (Baubeginn 1668). Im zweiten Weltkrieg ausgebrannt und anschließend als modernes Gebäude in historischer Fassade wieder aufgebaut, wird es heute von der Universität genutzt. Sehenswert sind auch der stilvoll gestaltete Schlossgarten, die Schlossterrasse mit ihren Statuen sowie die Wasserspiele.

 
 

Bucksturm

An der Bocksmauer befindet sich der Bucksturm, ein zu der Stadtmauer gehörender Wachturm aus dem 13. Jahrhundert. Anhand anschaulicher Exponate werden der mittelalterliche Schutz und das damalige Rechtsverständnis der Stadt Osnabrück dargestellt. Eine kleine Ausstellung
widmet sich den einstigen Hexenverfolgungen.

 
 

Ledenhof
 

Das bedeutendste bürgerliche Bauwerk der Stadt besteht aus dem Hauptgebäude (Palas) mit einem Treppenturm und dem wesentlich älteren, höheren Steinwerk. Der Hof gehörte einst der einflussreichen Familie Leden. Seine auffällig diagonale Bemalung entspricht der historisch verbürgten Gestaltung.
Heute ist der Ledenhof gegenüber dem Schloss Sitz des Literaturbüros Westniedersachsen und der deutschen Stiftung Friedensforschung. Im Renaissancesaal finden verschiedene Kulturveranstaltungen statt.

 
 

Felix-Nussbaum-Haus

- Telefon (+49) 0541-3232739
 

Das Felix Nussbaum Haus ist nach dem 1904 in Osnabrück geborenen und 1944 in Auschwitz ermordeten Künstler Felix Nussbaum benannt. Wie kein anderer Maler hat er die Stationen seines Lebens in eindrucksvollen Bildern festgehalten: von der "glücklichen Kindheit" in einer jüdischen Kaufmannsfamilie über erste künstlerische Erfolge in der Metropole Berlin bis hin zur Hoffnungslosigkeit als verfolgter Jude im belgischen Exil.
Das Haus, erbaut nach einem Entwurf von Daniel Libeskind, beherbergt die 180 Werke umfassende Felix-Nussbaum-Sammlung. Darunter das Hauptwerk "Selbstbildnis mit Judenpass". Im Spannungsverhältnis zwischen Architektur und Malerei entstehen Räume gegen das Vergessen des Holocaust der Juden in Europa.

 
 

Kulturgeschichtliches Museum

- Telefon (+49) 0541-3232207
 

"Haus der Geschichte"
Im Unter- und Erdgeschoss befinden sich die stadtgeschichtliche Dauerausstellung zur "Entwicklung Osnabrücks von seinen Anfängen bis 1900", die museumspädagogische Werksatt und die Besucherbibliothek.
Das Obergeschoß umfasst den Wechselausstellungsbereich sowie die Abteilungen "Sammlung Gustav Stüve" (Gemälde europäischer Meister des 16.-19. Jahrhunderts), das Graphische Kabinett mit der "Dürer-Sammlung der Konrad-Liebmann-Stiftung in der Stiftung Niedersachsen".
"Haus der Erinnerung"
Die Villa Schlikker ist ein Ort der Geschichte. 1900/01 als Domizil des Tuchfabrikanten Schlikker gebaut, war sie von 1933 bis 1945 Sitz der NSDAP. Nach dem Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft bezog die britische Militärregierung das Gebäude. Seit 1963 wird es als Museum genutzt.
Ausgehend von dieser besonderen Geschichte beherbergt das "Haus der Erinnerung" als Teil der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung "Alltagskultur des 20. Jahrhunderts".

 
 

Kunsthalle Dominikanerkirche
- Telefon (+49) 0541-3232190

 

Die ehemalige Dominikanerkirche, erbaut um 1300, zählt zu den schönsten Ausstellungsräumen Norddeutschlands. Seit 1991 ist der Sakralbau die Kunsthalle der Stadt Osnabrück. In ihr sind herausragende Ausstellungsprojekte der zeitgenössichen Kunst zu sehen. Skulpturen, Installationen und Objekte, die im raumbezogenen Verhältnis zu der gotischen Hallenkirche stehen, zeigen Positionen der Gegenwartskunst auf, wie z.B. frühere Ausstellungen mit den Werken von Jürgen Brodwolf, Emil Cimiotti, Hede Bühl, Lothar Fischer, Arnulf Rainer u.v.m..
Als jährliche Periodika-Ausstellung wird im Rahmen des European Media Art Festivals eine der umfassendsten Präsentationen internationaler Medienkunst gezeigt.

 
 

Erich Maria Remarque-Friedenszentrum
- Telefon (+49) 0541-3232109

 

Eine Dauerausstellung gibt Einblicke in Leben, Werk und weltweite Wirkung des gebürtigen Osnabrücker Schriftsteller Erich Maria Remarque.
Die Präsentation wird durch themenbezogene Wechselausstellungen ergänzt. In einem Info-Shop können vielfältige Materialien zum Thema erworben werden. Das Remarque-Archiv besitzt die weltweit umfangreichste Sammlung von Materialien von und über Remarque.

 
 

Domschatzkammer und Diözesanmuseum
- Telefon (+49) 0541-318480

 

befinden sich im Kreuzgang des Doms. Der Domschatz bewahrt liturgische Geräte und Reliquiare sowie kostbare Kleinodien aus 1200 Jahren, darunter Werke von höchstem künstlerischem Rang wie das Kapitelkreuz oder der "Kamm Karls des Großen" aus Elfenbein.
Das Diözesanmuseum, 1918 gegründet, zeigt Skulpturen, Gemälde und Textilien aus dem Dom und dem Bistum vom 11.-18. Jahrhundert. Hervorzuheben sind die Kasel Bischofs Benno II. aus byzantinischer Seide und die Werke des "Meisters von Osnabrück", der bedeutendsten Bildhauerwerkstatt der Stadt im Spätmittelalter.

 
 

Ausstellung Vordemberge-Gildewart
www.vg-initiative.de

 

Friederich Vordemberge-Gildewart, am 17. November 1899 in Osnabrück geboren, zählt neben dem Maler Felix Nussbaum und dem Schriftsteller Erich-Maria Remarque zu den großen Söhnen der Stadt.
Auch nach der großartigen Hommage des Jahres 1999 droht Friedrich Vordemberge-Gildewart (VG), als Pionier des Konstruktivismus schon mit jungen Jahren von internationalem Ansehen, immer noch das unverdiente Schicksal des Vergessens. Daher haben sich Osnabrücker Bürger zur Vordemberge-Gildewart-Initiative zusammengeschlossen. Darüber hinaus hat der Osnabrücker Oberbürgermeister die Schirmherrschaft übernommen.

 
 

Botanischer Garten
- Telefon (+49) 0541-9692739

 

Dieser wurde 1984 als Einrichtung des Fachbereiches Biologie/Chemie eröffnet. Die Gesamtfläche beträgt 8,6 ha, wovon 5,6 ha im ehemaligen Steinbruchgelände am Westerberg liegen. Schwerpunktmäßig werden Pflanzengemeinschaften - zum Beispiel die Wälder Nordamerikas und Eurasiens und die Pflanzen der Gebirge Europas und Asiens - sowie themenbezogene Pflanzungen wie Arznei- und  Duftpflanzen, Kreuzblütler und Lauchgewächse dargestellt. Im Regenwaldhaus gibt es als Beispiel für einen tropischen Tieflandregenwald die Vegetation des Amazonasbeckens zu sehen, wobei durch die Integration von Tieren (Falter, Frösche, etc.) komplexe biologische Zusammenhänge demonstriert werden.

 
 

Zoo Osnabrück
- Telefon (+49) 0541-951050

 

Ob Löwe, Giraffe oder Seelöwe unter den knapp 1.800 Tieren aus fünf Kontinenten, die in einem der schönsten Zoos in ganz Deutschland zu Hause sind, findet jeder sein ganz persönliches Lieblingstier. Im Elefantenpark, im tropischen Südamerikahaus oder im Aquarium: überall gibt es Neues zu entdecken und zu bestaunen! Besonders beliebt sind die vielen Aktionen, zu denen der Zoo seine Besucher einlädt.

Herzlich Willkommen im unterirdischen Zoo: tauchen Sie mit uns in eine Erlebniswelt unter der Erde ein. Der Besucher wird ohne jegliche Wegesführung durch ein Höhlenlabyrinth geschickt, wobei er bei seinen Entdeckungen Einblicke in verschiedenste Tieranlagen erhaschen kann. Wie lebt also der Feldhamster, die Feldmaus oder die Erdhummel unter der Erde? Oder wissen Sie, was ein Nacktmull ist? Diese und mehr Fragen werden dem Besucher über Info-Stationen ausführlich erklärt.

Aber auch die kleinsten Zoobesucher sollen nicht zu kurz kommen: an verschiedenen Stationen können sie fühlen, riechen oder hören. Es gibt aber noch mehr zu entdecken, wie z.B. die Dauerausstellung „Unter.welten“ des Museum am Schölerberg. Diese beiden Einrichtungen sind durch das Labyrinth miteinander verbunden und machen den Zoobesuch noch spannender und wetterunabhängiger. 

 

Museum am Schölerberg
- Telefon (+49) 0541-560030

 

Das Museum vermittelt mit seinen bühnenbildartigen Ausstellungen und den Außenanlagen die ökologischen Zusammenhänge regionaler Lebensbereiche. Geheimnisvoll sind die inszenierten Bodenhöhlen "Unter.Welten".

Das Planetarium zeigt Vorführungen unter künstlichem Sternenhimmel.

Für eine individuelle Beratung stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Seite:

 

Romantik Hotel Walhalla

Bierstrasse 24 - 49074 Osnabrück
 

Telefon:

 (+49) 0 541 - 3491 - 0

Fax:

 (+49) 0 541 - 3491 - 144

email: 

 info@hotel-walhalla.de

oder:

 Dialogformular

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