beherbergte Osnabrücks Traditionshotel „Walhalla"  zur 350-Jahrfeier des Westfälischen Friedens. 

 

Den Anfang machte am 23. November 1997 Königin Silvia von Schweden, die zur Eröffnung der Ausstellung „Christina, Königin von Schweden" in die Hasestadt gekommen war.

 

Am 5. und 6. Juni 1998 folgte der Dalai Lama, das geistliche Oberhaupt der Tibeter.

 

Ein Jahrhundertereignis für die Friedensstadt und das Hotel „Walhalla" bot der 24. Oktober 1998.

 

Vor 350 Jahren wurde der in Osnabrück und Münster ausgehandelte Westfä-lische Friedensvertrag unterzeichnet, der den unseligen Dreißigjährigen Krieg beendete.

 

Die Hoteliers Tanja und Andreas Bernard hatten die Ehre, an diesem Tage Könige und Staatspräsidenten als Gäste ihres Hauses begrüßen zu dürfen:

 

König Carl XVI. Gustaf von Schweden

und Königin Silvia

 

König Harald von Norwegen

und  Königin Sonja

 

Königin Margrethe II. von Dänemark

und Prinz Hendrik

 

Königin Beatrix der Niederlande

 

König Albert II. von Belgien

und Königin Paola

 

König Juan Carlos I. von Spanien

 

Großherzog Jean von Luxemburg

und Herzogin Josephine Charlotte

 

Hans-Adam II. Fürst von und zu Liechtenstein

 

Prof. Dr. Roman Herzog

(damaliger Bundespräsident)

 

Dr. Johannes Rau mit Gattin

 

Oskar Luigi Scalfaro

italienischer Staatspräsidenten

 

Kardinalstaatssekretär Angelo Kardinal Sodano

(als Vertreter des Heiligen Stuhls)

 

Christian Poncelet

Senatspräsidenten von Frankreich

 

Flavio Cotti

Bundespräsidenten der Schweiz

 

Dr. Markus Lutterotti

Botschafter Österreichs

 

 Aleksander Kwasniewski

Präsidenten Polens

 

Tschechischer Botschafter Cerny

 

Dr. Mauno Koivisto

Finnlands ehemaligen Präsidenten

 

Lennart Meri

Präsident der Republik Estland

 

Guntis Ulmanis

Präsident Lettlands

 

 und der litauische Präsidenten Valdas Adamkus

 

 

Die hohen Gäste waren als Schirmherren der Europaratsausstellung nach Osnabrück und Münster gekommen.

 

Im Hotel „Walhalla", in das der Bundespräsident zum Empfang geladen hatte, wurden die Staatsoberhäupter mit Champagner und Canapees begrüßt.

 

Für jeden Staatsgast stand ein eigens für ihn hergerichtetes und in seinen Landesfarben mit Blumenarrangements geschmücktes Zimmer oder eine Suite zur Verfügung.

 

In der Marienkirche fand ein Ökumenischer Dankgottesdienst statt. Anschlies- send begrüßte Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip die Majestäten und Exzel- lenzen aus ganz Europa im Friedenssaal des gegenüberliegenden Rathauses.

 

Aber auch alljährliche Veranstaltungen am Tage der Verkündigung des Westfälischen Friedens wie

 

das „Klingendes Rathaus"

oder auch das Steckenpferdreiten

 

die Osnabrücker Friedensgespräche mit hochrangigen Persönlichkeiten aus Kultur und Politik, sowie zahlreiche Initiativen von Stadtverwaltung, Kirchen und Universität und als Höhepunkt die Verleihung des Erich-Maria-Remarque-Friedenspreises, künden von der hohen Verpflichtung

 

Osnabrücks als Friedensstadt!

 


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